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Anlage der Burg |
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Der Lage, nach ist die Burg Mettenich zu den Höhenburgen zu zählen. Unsere Burg ist zeitweilig von einer Besitzergruppe bewohnt gewesen, von den Winneburgern. Jeder Zweig dieser Familie baute sich dann eigene Wohngebäude innerhalb der, Burgringes, wie der Befund überliefert. sogar eigene Zugänge. Eine solche von mehreren Familien bewohnte Anlage nennt man auch Ganerbenburg. Die Verteidigungsanlagen konnten also auf die angriffsgefährdeten Abschnitte begrenzt werden, hier vor allem auf die Südseite. Dort erhebt sich denn auch als Kern der ganzen Anlage ein mächtiger 25m hoher Bergfried (1), der schon im 12. Jahrhundert erbaut sein dürfte. Die Spitze seiner fünf Seiten richtet sich gegen die Angriffsgefährden. Der innere Burghof (2) ist auf allen Seiten von Gebäuden und Mauern umstellt. |
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| Nach Süden zu, unmittelbar vor dem Bergfried, erhebt sich ein Portalbau mit zwei flankierenden Rundtürmen (3), die wohl dem 14. Jahrhundert entstammen. Vom kleineren südlichen Rundtürmen (4) verläuft nach Osten eine Mauer mit Wehrgang zu einem unterhalb gelegenen Wartturm (5), von dem eine Sperrmauer weiter mach Osten bis ins Tal sich hinabzieht (6). Vom Westbau (7) sind lediglich mehrere gewölbte Kellerräume erhalten. Vom Ostbau (8) blieb dagegen fast die ganze Südwand mit Kamm stehen. Mauerstruktur und Fensterformen machen für diesen Wohnbau (Pallas) mit flankierendem Rundturin an der Nordwestecke als Entstehungszeit Ende 15., Anfang l6. Jahrhundert glaubhaft. An der schmalsten Stelle des Innehofes, auf der Nordseite, liegt der Haupttorbau (9) mit flankierenden Nebengebäuden. Die Vorburg (10) mit Rundturm an der Nordwestecke (11) schützte die Nordseite die, Anlage. Der Hauptweg war durch ein weiteres Rundbogentor (12) und ein Außentor mit Fallgatter (13) gesichert. Stallungen (14) haben zu der Anlage gehört und eine Burgkapelle, deren Lage nicht ganz gesichert ist. Eine Mauer in nördlicher Richtung (15) stellte, dann den Anschluss an die Ostsbefestigung her. Dr. Wilhelm Jung Kunsthistoriker. | |
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